Kurz gesagt: Welches eingebaute Werkzeug ersetzt welches Addon?
WeakAuras, Details! und Bartender4 haben Stand 28. September 2026 keine offizielle Version für WoW Forever.
Forever bringt eigene Werkzeuge für einen Teil ihrer Aufgaben mit: den Bearbeitungsmodus zum Verschieben und Skalieren der Oberfläche, eine Schadensanzeige und den Abklingzeitmanager.
Schadensanzeige und Abklingzeitmanager hat Blizzard im Entwickler-Q&A vom 17. September 2026 für Forever bestätigt, Layouts im Bearbeitungsmodus erwähnen die Beta-Entwicklungsnotizen vom 24. September.
| Addon aus Classic Era | Eingebautes Werkzeug in Forever | Wie weit es reicht |
|---|---|---|
| WeakAuras | Abklingzeitmanager | Teilweise: Symbole für Abklingzeiten und Stärkungenin der Beta 5 Klassen testbar, Auslöser-Optionen nicht angekündigt |
| Details! | Schadensanzeige | Für Forever bestätigtFunktionsliste für Forever nicht veröffentlicht |
| Bartender4 | Bearbeitungsmodus | Verschiebt und skaliert ElementeLayouts in den Beta-Notizen bestätigt |
| Bedrohungsanzeige | Nicht angekündigt | Aggroanzeige auf Namensplaketten unbestätigtsiehe Abschnitt zur Bedrohung |
Stand 28. September 2026, geprüft an Blizzard-Beiträgen und den Release-Seiten der Addons.
Keines davon ist ein vollständiger Ersatz, und eine eingebaute Bedrohungsanzeige hat Blizzard nicht angekündigt.
Vieles, was Blizzard über diese Werkzeuge veröffentlicht hat, stammt aus dem aktuellen World of Warcraft, dessen Addon-API Forever nutzt; wo Forever abweichen kann, sagen wir es dazu.
Dieser Guide beruht auf offiziellen Beiträgen von Blizzard und den Release-Seiten der Addons, nicht auf eigenen Spielsitzungen.
Warum die Addons fehlen: Forever nutzt die moderne Addon-API
Im Entwickler-Q&A vom 17. September 2026 wurde Blizzard gefragt, ob Forever die Addon-Einschränkungen aus Midnight, die Classic-API oder etwas anderes nutzt.
Die Antwort: Das Team hat sich für den modernen API-Ansatz entschieden.
Der Entwickler ergänzte, dass Bosskämpfe in Forever deutlich einfacher sind als im aktuellen Spiel und die Kampfeinschränkungen das Spielerlebnis daher kaum beeinträchtigen dürften.
Als Grund wurde genannt, dass eine gemeinsame API mit dem aktuellen Spiel das Aktualisieren und Entwickeln von Addons erleichtern soll.
In derselben Antwort sagte Blizzard, niemand solle das Gefühl haben, Addons zum Spielen zu brauchen, nannte Schadensanzeige und Abklingzeitmanager als Teil von Forever und stellte einen Schwungtimer für bald in Aussicht.
Was die modernen Regeln bedeuten, erklärt Blizzard in seinen Midnight-Artikeln vom Oktober und November 2025: Addons sollen keine Kampfentscheidungen für Spieler automatisieren.
Informationen über den aktuellen Kampfzustand werden zum geheimen Wert, den Addons anzeigen, aber nicht für eigene Logik auslesen können.
Das Aussehen fast aller Elemente dürfen Addons weiter ändern, etwa Schlachtzugsfenster, Namensplaketten, Aktionsleisten, Fenster, Schriften und Grafiken.
Eine Forever-eigene Liste, welche API-Funktionen vom aktuellen Spiel abweichen, hat Blizzard nicht veröffentlicht.
Die Release-Seiten der Addons haben wir am 28. September 2026 geprüft.
| Addon | Neueste Version | Forever |
|---|---|---|
| WeakAuras | 5.22.05. September | Nicht genannt |
| Bartender4 | 4.17.9.112. August | Nur Quellcodeseit 27. September |
| Details! | CurseForge-Version18. September | Nur Quellcodeseit 24. September |
Geprüft am 28. September 2026 auf den GitHub- und CurseForge-Seiten der Addons.
Die neueste Version von WeakAuras ist 5.22.0 vom 5. September 2026 und nennt Forever nicht.
Die neueste Version von Bartender4 ist 4.17.9.1 vom 12. August 2026; am 27. September kamen im Quellcode Forevers Interface-Nummer 16001 und Forever-Voreinstellungen hinzu, eine Release-Datei fehlt aber noch.
Die neueste CurseForge-Version von Details! vom 18. September 2026 nennt Forever nicht, im Quellcode-Repository wird seit dem 24. September an Forever gearbeitet.
Jede künftige Forever-Version dieser Addons muss sich an dieselben Kampfeinschränkungen halten.
Bearbeitungsmodus: Layout einrichten statt Bartender4
Der Bearbeitungsmodus ist der eingebaute Layout-Editor, und Forever hat ihn: Die Beta-Entwicklungsnotizen vom 24. September beheben einen Fehler, durch den Layouts bei aktivierter Gamepad-Oberfläche nicht angewendet wurden.
Blizzard hat den Bearbeitungsmodus 2022 im aktuellen Spiel eingeführt: (fast) alles lässt sich verschieben, jedes Element hat eigene Optionen, und Layouts lassen sich benennen, speichern, kopieren und teilen.

Wer Classic Era spielt, kennt ihn vielleicht schon: Im Juli 2026 kündigte Blizzard an, dass Patch 1.15.9 den Bearbeitungsmodus in die WoW-Classic-Spiele bringt.
Die folgenden Schritte beschreibt Blizzard für das aktuelle Spiel; Forevers eigene Menüs hat Blizzard nicht veröffentlicht, prüft also jeden Schritt in der Beta.
① Drückt Esc und wählt den Bearbeitungsmodus – so beschreibt es Blizzards Community-Manager für das aktuelle Spiel.
② Wählt im Layout-Menü ein Layout oder kopiert eines unter neuem Namen, damit das Standardlayout unverändert bleibt.
③ Klickt ein Element auf dem Bildschirm an, um es zu ziehen und seine eigenen Optionen wie Größe oder Sichtbarkeit zu öffnen.
④ Speichert das Layout, bevor ihr den Bearbeitungsmodus schließt.
Bearbeitungsmodus im aktuellen Spiel
- Esc → Bearbeitungsmodus
- Layout wählen oder kopierenLayout-Menü
- Elemente ziehenjedes mit eigenen Optionen
- Speicherndieselben Menüs in der Forever-Beta prüfen
Im aktuellen Spiel hat Blizzard 2022 nach einem Fehler, der gespeicherte Layouts löschte, außerdem den Export als Text (Teilen, dann In die Zwischenablage kopieren) und das Wiederherstellen per Importieren empfohlen.
Dass Teilen und Importieren im Bearbeitungsmodus von Forever vorhanden sind, hat Blizzard nicht bestätigt – seht sie als etwas, das ihr in der Beta sucht, nicht als sichere Sicherung.
Welche Elemente der Forever-Oberfläche der Bearbeitungsmodus verschieben kann, hat Blizzard nicht aufgelistet; prüft in der Beta genau die Leiste oder das Fenster, für das ihr Bartender4 genutzt habt.
Laut Blizzards Liste bekannter Probleme vom 18. September kann die Minikarte teilweise außerhalb des Bildschirms liegen – ein Spielfehler, kein Fehler in eurem Layout.
Die Schadensanzeige statt Details!
Im Q&A vom 17. September hat Blizzard bestätigt, dass Forever die Schadensanzeige bietet.
Eine Forever-eigene Beschreibung gibt es nicht, deshalb stammen die folgenden Details aus Blizzards Patchnotes zum Midnight-Vorbereitungspatch des aktuellen Spiels vom Januar 2026.
| Funktion im aktuellen Spiel | Beschreibung von Blizzard |
|---|---|
| Einschalten | Optionen > Gameplay-Verbesserungen > Schadensanzeige |
| Kategorien |
|
| Fenster | Bis zu 3, Hauptfenster im Bearbeitungsmodus |
| Verlauf | Einzelne Begegnungen und bis zu 30 letzte |
| Aufschlüsselung | Klick auf einen Eintrag |
Aus Blizzards Midnight-Patchnotes für das aktuelle Spiel; für Forever nicht Punkt für Punkt bestätigt.
Im aktuellen Spiel schaltet ihr sie unter Optionen > Gameplay-Verbesserungen > Schadensanzeige ein.
Ihre Kategorien sind verursachter Schaden, Schaden pro Sekunde (DPS), erlittener Schaden, erlittener vermeidbarer Schaden, hervorgerufene Heilung, Heilung pro Sekunde (HPS), Unterbrechungen und Bannungen.
Sie zeigt bis zu 3 Fenster gleichzeitig; das Hauptfenster wird im Bearbeitungsmodus verschoben, skaliert und angepasst.
Sie speichert einzelne Begegnungen und eine Zusammenfassung der bis zu 30 letzten Begegnungen, und ein Klick auf einen Eintrag öffnet die Aufschlüsselung nach Fähigkeiten.

Laut Blizzard wird die moderne Anzeige serverseitig erfasst und kann in manchen Situationen genauer sein als Addons.
Bedrohung gehört nicht zu den modernen Kategorien.
Prüft diese Punkte selbst in der Forever-Beta, denn Blizzard hat nicht bestätigt, dass Schalter, Kategorien und Fensterzahl dort gleich sind.
Der Abklingzeitmanager: ein teilweiser Ersatz für WeakAuras
Blizzard beschreibt den Abklingzeitmanager in Forever als Werkzeug, das wichtige Informationen aus der Stärkungs- oder Aktionsleiste holt und an einer frei wählbaren Stelle zeigt.
Er ist standardmäßig aus; ihr schaltet ihn in den Optionen unter Gameplay-Verbesserungen ein.
Abklingzeitmanager einschalten
- Optionen öffnen
- Gameplay-Verbesserungenstandardmäßig aus
- Einschalten und testenin der Beta Druide, Magier, Priester, Krieger oder Hexenmeister
Laut den Beta-Entwicklungsnotizen vom 24. September können ihn nur 5 Klassen testen – Druiden, Magier, Priester, Krieger und Hexenmeister –, weitere Klassen sollen folgen.
Zauberränge unterstützt er noch nicht; das soll ein künftiges Beta-Update beheben.
In Blizzards Liste bekannter Probleme gilt er weiter als in Arbeit, und die Umsetzung unterscheidet sich je nach Klasse.
Manches lässt sich noch nicht verfolgen, etwa Abklingzeiten von Begleitern und Waffenverbesserungen wie Schurkengifte; unser Addon-Guide listet alle bekannten Lücken.
Am meisten wünscht sich Blizzard Rückmeldungen dazu, welche Zauber standardmäßig verfolgt werden sollen.
Im aktuellen Spiel hat Blizzard dem Abklingzeitmanager inzwischen Ton- und Bildalarme, Schwächungszauber auf dem Ziel und teilbare Layouts hinzugefügt, aber nicht gesagt, was davon es in Forever gibt.

Welche Auslöser- oder Bedingungsoptionen der Abklingzeitmanager in Forever hat, hat Blizzard nicht angekündigt.
Eingeschränkt ist nach den modernen Regeln Logik, die Kampfdaten ausliest, um Entscheidungen zu treffen – so etwas kann in Forever kein Addon nachbauen, auch keine künftige WeakAuras-Version.
Bedrohung ohne Bedrohungsanzeige
Bedrohung zählt in Forever weiter: Laut Blizzards Zusammenfassung der Einblicke müssen Schadensverursacher auf Bedrohung achten, Ziele sorgfältig fokussieren und Flächenschaden nur einsetzen, wenn es sicher ist.
Stand 28. September 2026 hat Blizzard keine eingebaute Bedrohungsanzeige für Forever angekündigt, und die Kategorien der modernen Schadensanzeige enthalten keine Bedrohung.
Spieler haben in Blizzards Forever-Foren danach gefragt; der Beitrag in unserem Tagesbericht vom 28. September hatte keine Antwort von Blizzard.
Im aktuellen Spiel haben Blizzards Patchnotes vom Januar 2026 Namensplaketten zusätzliche Anzeigen für Bedrohung und Aggro sowie eine Option Aggroanzeige in den Namensplaketten-Einstellungen unter Gameplay gegeben.
Ob Forevers Namensplaketten-Optionen sie enthalten, hat Blizzard nicht gesagt; die Beta-Notizen vom 24. September erwähnen nur eine überarbeitete Auswahlanzeige der Namensplaketten.
Findet ihr in eurem Forever-Client eine Aggro-Option für Namensplaketten, schaltet sie ein; sonst haltet euch an das, was Blizzard selbst von Schadensverursachern verlangt.
① Achtet auf Bedrohung: behaltet im Blick, wie viel ihr erzeugt.
② Wählt euer Fokusziel sorgfältig.
③ Setzt Flächenschaden nur ein, wenn es sicher ist.
④ Sind es zu viele Gegner für den Tank, nutzt Kontrolleffekte wie Verwandlung, Verbannen, Furcht oder Festwurzeln.
Eine weitere Gewohnheit ist unser eigener allgemeiner Rat, keine Aussage von Blizzard: Lasst den Tank ziehen und Bedrohung aufbauen, bevor ihr angreift.
Ob Bedrohungsdaten in Forever für Addons als eingeschränkte Kampfinformation gelten, hat Blizzard nicht gesagt.
Noch nicht angekündigt – und eine Checkliste vor dem Start
Stand 28.
September 2026 hat Blizzard keine Forever-Liste der Elemente im Bearbeitungsmodus, keine Details zur Forever-Schadensanzeige, keinen Termin für den Abklingzeitmanager aller Klassen und keinen für den Schwungtimer veröffentlicht.
In unserem am 28. September 2026 erfassten Tagesbericht hatte ein Thread auf r/classicwow mit der Frage, welche Forever-Addons Spieler nutzen, 43 Kommentare.
① Baut in der Beta ein Layout im Bearbeitungsmodus und sichert es als Text, falls euer Client Teilen anbietet.
② Taucht die Schadensanzeige in eurem Beta-Client auf, schaltet sie ein und notiert, welche Kategorien sie zeigt.
③ Spielt ihr Druide, Magier, Priester, Krieger oder Hexenmeister, testet den Abklingzeitmanager und sagt Blizzard, welche Zauber ihr verfolgen wollt.
④ Prüft vor dem Start die Release-Seiten von WeakAuras, Details! und Bartender4 erneut und installiert nur Dateien, die Forever nennen.
Wie ihr Addons installiert, steht in unseren Guides zu empfehlenswerten Addons und zum Addon-Status, deshalb wiederholen wir es hier nicht.

