Kurz gesagt
Blizzard will WoW Forever nach dem Start laufend erweitern.
Die offizielle Roadmap beginnt mit neuen Schlachtzügen am 9. Dezember.
Danach folgen weitere Raids, Dungeons, PvP-Updates, Weltinhalte und Hardcore.
Alle angekündigten neuen Quests gehören zur Reise von Stufe 1 auf Stufe 60.
Am 8. Oktober 2026 gingen zwei Entwicklerinterviews weiter.
Die Entwickler sprachen mit Inven aus Korea und mit 4Gamers aus Taiwan.
Gegenüber 4Gamers sagten sie, die Stufe bleibe bei 60.
Forever werde auch nicht zu The Burning Crusade übergehen.
Gegenüber Inven sagte Clay Stone, Ausrüstung steige mit jeder Raidstufe leicht.
Ob es einen Soft Reset gibt, sei laut Stone noch zu früh zu sagen.
Diese Seite trennt Blizzards offizielle Beiträge von Aussagen in Interviews.
Interviewaussagen geben wir sinngemäß wieder, immer mit Medium und Datum.
Was Blizzard offiziell angekündigt hat
Blizzards Zusammenfassung „Wie geht es weiter?“ ist der offizielle Plan.
Forever erscheint laut deutscher Fassung am 5. November 2026 um 00:00 Uhr MEZ.
Neue Schlachtzüge werden am 9. Dezember freigeschaltet.
Danach folgen weitere Schlachtzüge, Dungeons, PvP-Updates und Weltinhalte.
Dazu kommen zusätzliche Quests für die Reise von Stufe 1 auf Stufe 60.
Genannt werden auch Hardcore, ein überarbeiteter ikonischer Schlachtzug und große Updates.
Blizzard spricht von einer Version von Azeroth, die stetig weiter ausgebaut wird.
Forever sei kein Modus, keine Saison und keine neue Version von Classic.
Zur Zusammenfassung gehört eine offizielle Roadmap-Grafik für 2026–2027.

Die Grafik nutzt US-Daten.
Im Herbst zeigt sie die Beta vom 17. September bis 22. Oktober, bis Stufe 30.
Am 27. Oktober folgen frühe Namensreservierung und Charaktererstellung.
Der Start folgt am 4. November.
Die Spalte zum 9. Dezember nennt Tiefengrabhügel für 10 und Hyjalgipfel für 20 Spieler.
Onyxias Hort für 40 Spieler steht in derselben Spalte.
Hardcore startet im Winter, nach dieser Spalte.
Der Frühling nennt 2 neue Raids für 10 und 20 Spieler und 2 neue Dungeons.
Dazu kommen neue Quests und ein spielbares Gebiet.
Auch eine legendäre Questreihe und eine neue PvP-Saison stehen im Frühling.
Der Sommer nennt einen überarbeiteten ikonischen Raid und einen neuen Raid.
Dazu kommen erweiterte Weltinhalte, 2 weitere Dungeons und eine neue PvP-Saison.
Updates für Berufe und das Vermächtnissystem schließen die Sommerspalte ab.
Für die Zeit nach dem 9. Dezember nennt die Grafik keine Daten.
Laut Fußnote können sich Inhalte und Zeitpunkte ändern.
Funktionen sollen sich zudem anhand von Spielerfeedback weiterentwickeln.
| Jahreszeit | Genannte Endgame-Inhalte |
|---|---|
| Winter |
|
| Frühling |
|
| Sommer |
|
Nach Blizzards offizieller Roadmap-Grafik 2026–2027. Keine Daten nach dem 9. Dezember.
Stufe 60 bleibt die Höchststufe: was die Entwickler sagten
Die Antwort zur Höchststufe stammt aus einem Interview, nicht aus einem Blizzard-Beitrag.
4Gamers aus Taiwan veröffentlichte am 8. Oktober 2026 ein schriftliches Interview.
Befragt wurden Executive Producer Holly Longdale und Clay Stone.
Stone ist Associate Production Director bei Blizzard.
4Gamers schrieb auf Chinesisch; die Aussagen hier sind unsere Übersetzung.
Darin beschrieben die Entwickler Forever als eine Art Zeitkapsel.
Die Stufe bleibe dauerhaft bei 60, sagten sie.
Forever werde nicht durch das Dunkle Portal zu The Burning Crusade gehen.
Stattdessen soll das Spiel mit mehr Gebieten und Inhalten in die Breite wachsen.
4Gamers nennt nicht, wer von beiden diese Antwort gab.
Auch Inven stellte am selben Tag eine Frage, die von Höchststufe 60 ausging.
Blizzards eigene Beiträge nennen die Höchststufe nicht so ausdrücklich.
Alle dort genannten neuen Quests gehören aber zur Reise von Stufe 1 auf Stufe 60.
Was Blizzard mit „horizontalem Fortschritt“ meint
Inven sprach am 8. Oktober 2026 online mit Longdale und Stone.
Beide waren damals für die PAX Australia in Australien.
Inven Global veröffentlichte am selben Tag eine englische Übersetzung.
Inven fragte, wie sich horizontaler Fortschritt von besserer Ausrüstung unterscheidet.
Stone sagte, horizontal heiße vor allem, die Welt selbst zu erweitern.
Dazu zählen neue Zonen, Dungeons, Schlachtzüge und Quests.
Dazu zählen auch tiefere Berufe und erweiterte Berufsbäume.
Auch Vermächtnissysteme könnten mit der Zeit immer weiter hinzukommen.
Horizontal meint bei Blizzard also die Welt, nicht gleichbleibende Ausrüstung.
| Bereich | Was Stone sagte (Inven, 8. Oktober) |
|---|---|
| Welt | Neue Zonen, Dungeons, Schlachtzüge und Quests |
| Berufe | Tiefere Berufe und erweiterte Berufsbäume |
| Vermächtnis | Mit der Zeit weitere Vermächtnissysteme |
| Ausrüstung | Nicht ganz horizontalkleiner Machtzuwachs je Raidstufe |
Sinngemäß nach dem Inven-Interview und der Übersetzung von Inven Global.
Ausrüstung: kleine Schritte zwischen den Raidstufen
Gegenüber Inven sagte Stone, der Ausrüstungsfortschritt sei nicht ganz horizontal.
Jede neue Raidstufe bringe einen gewissen Machtzuwachs gegenüber der letzten.
Blizzard wolle diesen Sprung so klein wie möglich halten.
Manche Best-in-Slot-Gegenstände (BiS) könnten aus einer früheren Raidstufe stammen.
Spieler könnten solche Gegenstände ziemlich lange tragen.
Irgendwann würden sie aber ersetzt, sagte Stone.
Ziel sei, ältere Raids und Dungeons möglichst lange relevant zu halten.
Schon im ursprünglichen WoW und in Classic blieben frühe Gegenstände lange BiS.
Das sei ein Ausgangspunkt, und Blizzard höre weiter auf Feedback.
Gegenüber 4Gamers sagte Stone Ähnliches über die Jagd nach Ausrüstung.
Jeden Charakter und jedes Set ganz fertigzustellen, sei wohl schwer.
Es gebe immer Gegenstände, für die sich ein Besuch in alten Inhalten lohnt.
Wie groß der Zuwachs zwischen den Raidstufen ausfällt, hat Blizzard nicht gesagt.
Wie Spätstarter aufholen, fragen Leser immer wieder.
Laut unserem Bericht vom 12. Oktober hatte ein r/classicwow-Thread dazu 107 Kommentare.
Ein Blizzard-Forenthread über zu starke Ausrüstung hatte 51 Beiträge und 519 Aufrufe.
Keiner der geprüften Blizzard-Beiträge beschreibt ein Aufholsystem für Ausrüstung.
Die nächste offizielle Aussage betrifft das Vermächtnissystem, nicht Ausrüstung.
Das Limit von 16 Punkten soll laut Blizzard verhindern, dass sich Neue abgehängt fühlen.
Wir nennen nur diese Zahlen und zitieren keine Spieler.
Soft Reset: „noch zu früh“
Inven fragte auch, ob es einen Soft Reset beim Ausrüstungsfortschritt geben wird.
Stone sagte, dafür sei es noch zu früh.
Was ein Soft Reset genau bedeuten würde, beschrieb er nicht.
Blizzards Absicht sei, dass alles, was Spieler tun, Bedeutung hat.
Erlebnisse und verdiente Gegenstände sollen zählen.
Das zu 100 % für immer zu halten, sei womöglich nicht machbar, räumte er ein.
Es bleibe aber ein Grundprinzip, das Blizzard so lange wie möglich halten will.
Angekündigt hat Blizzard keinen Soft Reset.
Im Interview heißt es nur, es sei noch zu früh.
Schlachtzüge nach dem Start: 10, 20 und 40 Spieler
Laut Roadmap gibt es die Raids vom 9. Dezember in drei Größen: 10, 20 und 40 Spieler.
Tiefengrabhügel ist für 10 Spieler, Hyjalgipfel für 20 Spieler.
Blizzard stellt beide zusammen mit neuen Klassensets und einer legendären Belohnung vor.
Welcher Raid welches Set bringt und woher die legendäre Belohnung kommt, ist offen.
Gegenüber 4Gamers sagte Stone, Blizzard verpflichte sich zu neuen Raids für 10 oder 20.
Künftige Raids sollen diesem Muster folgen.
40-Spieler-Raids beginnen laut Stone mit Raids nach Art von Onyxias Hort.
Sie haben nur einen Boss und dauern kürzer als andere Raids.
Man soll leicht hineinkommen, damit kein Gildenmitglied zurückbleibt.
Die Größe von 40 Spielern könne sich je nach Feedback noch ändern.
Die Frühlingsspalte passt dazu: 2 neue Raids für 10 und 20 Spieler.
Keiner der geprüften Blizzard-Beiträge erwähnt flexible Raidgrößen.
Laut Bericht vom 12. Oktober hatte ein r/classicwow-Thread dafür 207 Kommentare.
| Größe | Auf der Roadmap | Quelle |
|---|---|---|
| 10 Spieler | Tiefengrabhügel; ein Raid im Frühling | Roadmap, Zusammenfassung |
| 20 Spieler | Hyjalgipfel; ein Raid im Frühling | Roadmap, Zusammenfassung |
| 40 Spieler | Onyxias HortRaid mit einem Boss | Roadmap; Interview 4Gamers |
Größen laut Blizzards Roadmap. Die Beschreibung als Ein-Boss-Raid stammt aus dem Interview mit 4Gamers.
Bosszahlen und Details zur Freischaltung stehen in unserem Dungeon- und Raid-Guide.
Woran ihr auf Stufe 60 arbeiten könnt
Blizzards Beiträge nennen mehrere Ziele, die nicht nur von Raid-Beute abhängen.
Neue Klassensets und eine legendäre Belohnung kommen mit den Raids ab dem 9. Dezember.
| Ziel | Woher | Stand |
|---|---|---|
| Neue Klassensets und legendäre Belohnung | Raids ab 9. Dezember: Tiefengrabhügel, HyjalgipfelZuordnung zu den Raids nicht angekündigt | Offiziell, Details offen |
| Vermächtnispunkte | Herausforderungen, geteilt außerhalb von Hardcoreeigene Regeln für Hardcore | Offiziell, zum Start |
| Lagerobjekte | Berufe und Baupläne von Dungeonbossen | Offiziell |
| Vorlagen | Transmog-Sammlung, Stufengrenzen fallen ab Stufe 60 | Offiziell |
| PvP | Schlachtfeld Darkspear-Inseln und PvP-Updates | Offiziell |
| Belohnungen für Twinks | Interview 4Gamers | Geplantkeine Details |
Offizielle Punkte aus Blizzards Zusammenfassungen und der Roadmap. Die letzte Zeile ist eine Interviewaussage.
Das Vermächtnissystem richtet sich an alle, die gern leveln und Twinks spielen.
Vermächtnispunkte gelten accountweit für alle Charaktere außerhalb von Hardcore.
Für Hardcore, das nach dem Start kommt, gelten eigene Regeln.
Herausforderungen aus anderen Realm-Typen tauchen in Hardcore nicht auf.
In Hardcore abgeschlossene Herausforderungen gelten laut Blizzard auch anderswo.
Jeder Charakter gibt sie getrennt in seinen eigenen Vermächtnisbäumen aus.
Zum Start kann jeder Charakter bis zu 16 Punkte ausgeben.
Man kann weiter Herausforderungen abschließen und zu Beginn bis zu 65 Punkte sammeln.

Blizzard will neue Herausforderungen, Vorteile und höhere Limits ergänzen.
Neue Spalten in bestehenden Bäumen und vielleicht ganz neue Bäume könnten folgen.
Die Sommerspalte der Roadmap nennt Updates für Berufe und Vermächtnis.
Gegenüber 4Gamers sagte Stone, es soll regelmäßig Neues für alle Stufen geben.
Er nannte neue Dungeons, Raids, Zonen und Quests, aber keinen Zeitplan.
Auch erneutes Leveln von 1 bis 60 soll laut Stone belohnt werden.
Wer kein Endgame spielen will, soll andere Fortschrittswege bekommen.
Welche Belohnungen oder Wege das sind, sagte er nicht.
Im Lager stellt ihr Lagerfeuer auf, an denen andere mit Berufen etwas beitragen.
Fortgeschrittene Lagerobjekte erfordern Baupläne von bestimmten Dungeonbossen.
Gegenüber Inven sagte Stone, das Team bespreche bereits, was das Lager noch leisten kann.
Konkretes gebe es aber noch nicht.
Bei der Transmogrifikation fallen Stufengrenzen gesammelter Vorlagen ab Stufe 60 weg.
Im PvP kommt mit den Darkspear-Inseln ein neues Schlachtfeld für 15 gegen 15.
Was noch nicht feststeht
Stand 12. Oktober 2026 hat Blizzard diese Punkte nicht beantwortet.
Ob es einen Soft Reset der Ausrüstung gibt und wie er aussähe.
Wie groß der Machtzuwachs zwischen den Raidstufen sein wird.
Wie oft neue Raidstufen kommen; die Roadmap nennt Jahreszeiten, keine Daten.
Wann die zweite Raid-Welle startet; die Roadmap sagt nur Frühling.
Termine nach dem 9. Dezember, auch für Hardcore.
Ob ein Aufholsystem für Ausrüstung oder flexible Raidgrößen kommen.
Welcher Raid welches Klassenset bringt und was die legendäre Belohnung ist.
Welcher ikonische Raid überarbeitet wird und wie die Raids im Frühling und Sommer heißen.
Ob 40-Spieler-Raids mit einem Boss bei 40 bleiben; laut Stone hängt das vom Feedback ab.
Welche Belohnungen Twinks bekommen und wann die Vermächtnis-Limits steigen.
Was das Lager künftig noch kann; laut Stone gibt es noch nichts Konkretes.
Höchststufe 60 und die Antwort zu The Burning Crusade stammen aus einem Interview.
Wir aktualisieren diese Seite, sobald Blizzard etwas davon veröffentlicht.

Vor dem Start hilft unsere Checkliste mit Namensreservierung und weiteren Terminen.

